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WER WIRD ANGESPROCHEN?

  • Jugendliche, die eine Begleitung wollen oder brauchen, erhalten die Möglichkeit, mit einer professionellen Unterstützung einen Grundbildungsabschluss zu erreichen.
  • Jugendliche ohne Erfolg in der Stellensuche

DIE HAUPTAUFGABEN DES BILDUNGSNETZES ZUG

  • Regelmässiges Coaching der Lernenden (alle 14 Tage)
  • Bereitstellung von genügend qualifizierten Ausbildungsplätzen
  • Bindeglied und Anlaufstelle zwischen Betrieben, Jugendlichen, Behörden und Eltern

UNSERE ZIELE

  • Einen Berufsabschluss in der beruflichen Grundbildung mit Hilfe eines professionellen Coachings ermöglichen
  • Durch Vermittlung von Lern- und Arbeitsmethoden den Jugendlichen Unterstützung anbieten

BEWERBUNGSVERFAHREN

Bis Ende Februar werden Bewerbungsschreiben entgegengenommen. Die Jugendlichen werden ab März zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen. Ziele dieses Gespräches sind unter anderem das Kennenlernen der Person und ihrer Arbeitsmotivation sowie ihren Berufswünschen. Anschliessend wird ein Kurztest durchgeführt. Von Vorteil ist, wenn bereits Schnuppertage im angestrebten Beruf absolviert wurden. Nach erfolgreichen Praktikumstagen in ausgewählten Betrieben wird über die Aufnahme ins Bildungsnetz Zug entschieden. Die definitive Aufnahme (Unterzeichnung Lehrvertrag) findet statt, wenn ein Ausbildungsplatz gefunden wurde.

BEGINN UND DAUER

Lehrbeginn ist am 1. August. Die Lehrdauer richtet sich nach dem gewählten Ausbildungsberuf. In der ersten Augustwoche findet ein obligatorisches Einführungsseminar für alle neuen Lernenden statt. Anschliessend erfolgt der Start im jeweiligen Ausbildungsbetrieb.

FINANZIELLES

Die Lehrlingslöhne im Bildungsnetz Zug orientieren sich an den Gesamtarbeitsverträgen und den Empfehlungen der Berufsverbände. Wie hoch der Lehrlingslohn ausfällt, ist abhängig vom gewählten Beruf. Der 13. Monatslohn wird im Bildungsnetz Zug nicht ausbezahlt. Dafür sind sämtliche Coachings unentgeltlich.

COACHING

Die Coachings sind ein sehr wichtiger Bestandteil der Ausbildung beim Bildungsnetz Zug. Es hilft dabei, mögliche Schwierigkeiten frühzeitig zu erkennen und gezielt zu beheben. In den Coachings werden den Lernenden Lern- und Arbeitsmethoden vermittelt. Bei spezifischen Schwierigkeiten kann ein Ausbau der Betreuung bis zum Kleingruppen- oder Einzelunterricht erfolgen. Der Ausbildungsbetrieb wird durch die Coachings entlastet.

Die Jugendlichen absolvieren eine ordentliche Lehre. Sie besuchen die entsprechenden Berufsschulklassen. Bildungsnetz-Jugendliche werden in einem einwöchigen Einführungsseminar (erste Woche August) auf ihre Ausbildung vorbereitet. Mit Ausbildungsbeginn startet das 14-tägliche Coaching. Dieser Rhythmus kann – je nach Fortschritten oder Schwächen – erhöht, bzw. verkürzt werden. Besonderen Wert wird auf Prävention, Lern-/ Arbeitstechnik und Reflexion gelegt.

Jeder Jugendliche im Bildungsnetz Zug führt ein Coaching-Buch. Es ist einerseits Kommunikationsmittel zwischen Lernenden, Lehrmeister und Coach; andererseits stellt es auch ein fachliches Führungsinstrument dar, in dem regelmässig alle am Prozess Beteiligten zum Verhalten, den Leistungen und den Fortschritten des Lernenden Stellung beziehen. Ein möglichst enger Kontakt zu den Berufsschullehrpersonen sichert eine effiziente und zielgerichtete Unterstützung der Jugendlichen im schulischen Bereich.
Alle 6 Monate findet in der Praxis (im Betrieb) eine Semesterprüfung statt.

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